Die Werbung schleicht

Ich lese die Schlagzeilen bei Google und Yahoo. Sagt mir ein Beitrag aus meinem Bauchgefühl heraus zu, verlinke ich die Quelle. Mich interessieren ‘Produkte’ nur insoweit, als sie mir technisch zusagen. Also, wenn ich einen Computer suche, dann interessieren mich am wenigsten Produktnamen, sondern die eigentlichen Werte und natürlich der Preis. Amazon und Payback sind für mich nur insofern von Bedeutung, ob ich von diesen Firmen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis bedient werde. Firmen und Brands sind im täglichen Leben integriert und dadurch eigentlich nicht mehr weg zu denken.

Als Kind nach 45 aufgewachsen, ist Coca Cola nicht nur irgendein Produkt, sondern eine Institution, die weltweit die gleichen Assoziationen hervorruft. Aber ich habe auch gelernt, dass allein ein Produktname noch lange nichts über Qualität aussagt. Ein Sony-Produkt kann über einige Jahre qualitätsmäßig absolut top sein und dann doch mit einem Schlag nicht mehr die Kriterien erfüllen, die bisher erwartet wurden. Dafür gab es lange Zeit genügend Medien, die von den Vergleichen gelebt haben. Im Internet haben sich diese Kriterien weiter entwickelt, ob verbessert, sei dahin gestellt. Wer Scheiße produziert, steht relativ schnell am Pranger und bekommt ‘Bauchschmerzen’.

Wer sich auf unser Projekt verirrt, will Informationen und Standpunkte lesen. Bei uns entscheidet der Leser, was ihn interessiert, auch die Links sind nur Hinweise auf andere Meinungen und/oder Fakten.

Solche Fakten erwarte ich natürlich auch von Medien, die seit Jahrzehnten etabliert sind und eigentlich einen guten Ruf hatten. Diesen Ruf sehe ich aber immer mehr und mehr beschädigt, weil offensichtlich nur noch reines Profitstreben herrscht, wie jetzt bei nachfolgendem Beitrag.

03.02.2011

Mini-Plus

Arbeitnehmer verdienen wieder mehr

Lohntüte eines Arbeitnehmers (Symbolfoto): Bankangestellte bekommen am meisten

Lohntüte eines Arbeitnehmers (Symbolfoto): Bankangestellte bekommen am meisten

Nach dem scharfen Einbruch in der Wirtschaftskrise folgt ein kleines Plus: Deutsche Arbeitnehmer hatten 2010 wieder 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Allerdings betrug das Plus nach Abzug der Preissteigerungen nur 1,4 Prozent. Die Unterschiede beim Monatsverdienst bleiben zudem groß.

Quelle: Hier weiterlesen

Mit solchem ‘Schwachsinn’ wird ganz eindeutig Werbung für die derzeitige Regierungskoalition gemacht und gleichzeitig werden Tatsachen verschwiegen und mit ‘hübschen’ Bildchen wird Menge suggeriert.

Schon vor 4 Wochen habe ich an anderer Stelle hier darauf aufmerksam gemacht, wie es mit der Lohnentwicklung aussieht, siehe hier.

Aber ich kann auch noch mit einer schönen Grafik aufwarten, die schon etwas länger auf unserem Server schlummert. Wer bei uns liest, wird immer prompt bedient, auch der SPIEGEL.