Die Sauerei, die vom Terrorgequäke überlagert wird

Pflege: Entlastung der Arbeitgeber

Den gesetzlich Versicherten drohen offenbar auch bei der Pflegeversicherung höhere und künftig schneller wachsende Beiträge.

Wie die “Frankfurter Rundschau” berichtet, ist im ersten Schritt geplant, den Beitragssatz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber anzuheben. Anschließend sei ein Einfrieren des Arbeitgeberanteils vorgesehen.

Die Versicherten sollen monatlich bis zu zehn Euro in eine Pflege-Zusatzversicherung einzahlen. Die Prämie soll dann jährlich um einen Euro steigen.

Quelle: ARD-Videotext

Solche Art der Warnungen werden gerne von der derzeitigen Koalition unter den Tisch fallen gelassen, denn wieder werden Erhöhungen durch die ‘Hintertür’ kommuniziert, welche die Bürger nur belasten, obwohl diese Koalition ja mit grossmäulig angekündigten Entlastungen angetreten ist.

Pflegeversicherung

Nächster Griff in die Börse

Die angekündigte Reform der Pflegeversicherung soll dem Schema der gerade beschlossenen Gesundheitsreform folgen. Danach will Schwarz-Gelb die Beschäftigten bei der Pflegeversicherung zur Kasse bitten. Der Arbeitgeber-Beitrag soll künftig eingefroren werden.

Den gesetzlich Versicherten drohen nicht nur bei der Kranken-, sondern auch bei der Pflegeversicherung deutlich höhere und schneller wachsende Beiträge. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau aus Regierungskreisen gilt es als wahrscheinlich, dass die angekündigte Reform der Pflegeversicherung dem Schema der gerade erst beschlossenen Gesundheitsreform folgt: Danach wird in einem ersten Schritt der Beitrag für Arbeitnehmer und Arbeitgeber angehoben. Anschließend wird der gemeinsam finanzierte Satz eingefroren. Künftige Kostensteigerungen sollen dann allein von den Versicherten getragen werden.

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