Gewerkschaften, die Eiterbeulen am Arsch vieler Arbeitnehmer

Junge Menschen sind immer öfter in unsicheren Jobs

vor 1 Std. 33 Min.

AFP 

Junge Menschen finden einer Studie der IG Metall zufolge auch nach Ende der Wirtschaftskrise immer häufiger nur schlecht bezahlte oder unsichere Jobs. Zeitlich befristete Arbeitsplätze, Stellen als Leiharbeiter oder einen Praktikantenstatus hatten im September 54 Prozent der Männer und Frauen unter 25 Jahren, ergab eine Befragung von TNS-Infratest im Auftrag der Gewerkschaft. Dies seien neun Prozentpunkte mehr als 2009. Mehr als ein Viertel der unter 35-Jährigen gab an, in der gesamten bisherigen Berufslaufbahn ausschließlich befristete Arbeitsverträge erhalten zu haben.

Junge Menschen sind immer öfter in unsicheren Jobs

„Der Aufschwung geht an der jungen Generation vorbei“, erklärte IG-Metall-Vize Detlef Wetzel mit Blick auf die Studie. So seien bei den Erwerbstätigen unter 35 Jahren aktuell 30 Prozent befristet beschäftigt. 20 Prozent dieser Altersgruppe arbeiten demnach in Teilzeit, obwohl sie eigentlich eine Vollzeitstelle anstreben.

 

Die Zufriedenheit mit dem Job hängt der Studie zufolge stark vom Schulabschluss ab. So gaben nur 47 Prozent der Hauptschulabgänger und damit sechs Prozent weniger als im Vorjahr an, mit der beruflichen Entwicklung zufrieden sein. Bei den Realschulabsolventen war dies dagegen eine Mehrheit von 74 Prozent, bei den Abiturienten sogar 82 Prozent.

Gewerkschaften hatten noch vor 50 Jahren wirkliche Aufgaben, die sie auch mehr oder weniger im Griff hatten. Die Wohlstandsgesellschaft hat diesem Handeln ein Ende gemacht. Heute herrscht in erster Linie Bürokratie und Beweihräucherung vor. Wichtiger als der Mensch sind die Posten und Pöstchen. Außer ‘schlauen’ Reden kommt von diesen überbewerteten Vereinigungen heute nichts mehr. Statt Studien zu erstellen, sollte man eigentlich von den Damen und Herren ‘Vorstände’ erwarten können, dass sie handeln, wenn sie solche Zustände wie hier entdecken. Aber ein Herr Sommer frühstückt lieber mit Frau Merkel, statt seinen Arsch zu bewegen und ‘seine’ Leute und Anhänger auf die ‘Straße’ zu bringen.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.