Eine sprachliche ‘Entgleisung’

Diesmal hat es die “Süddeutsche” erwischt mit ihrem Artikel.

Stromnetze zu schwach für Ökostrom

06.10.2010 05:50

Energie-Agentur: Bis zu 3500 Kilometer neue Leitungen nötig, vor allem nach Süden und Westen

Berlin – Der Ausbau erneuerbarer Energien macht deutlich mehr neue Stromleitungen nötig als bisher erwartet. ‚Wir werden zwischen 1600 und 3500 Kilometern Zubau brauchen‘, sagte Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena), der Süddeutschen Zeitung. Vor allem von Ost nach West und von Nord nach Süd seien zusätzliche Leitungen nötig. Nur so lasse sich etwa Windstrom dorthin transportieren, wo er verbraucht wird. Zuvor hatte das Handelsblatt aus einem Entwurf für eine Netzstudie der Dena berichtet, die Ende des Jahres vorgelegt werden soll. Demnach werde der Ausbau etwa sechs Milliarden Euro kosten.

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Wenn ich solche Wortschöpfungen lesen muss, dann heißt das ja im Umkehrschluss, dass Atomstrom wesentlich besser für unsere Stromleitungen zu verteilen ist.

Viel schlimmer aber ist, dass sich die Medien mit solchem Lobbygequatsche auch noch einspannen lassen, um erneuerbare Energien schlecht zu reden.

Hier noch was zu Stromnetzen

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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