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Das auf den Bildern ist die Idylle der anderen, egal wie häßlich, und wo sie ihr Holz verarbeiten – keiner darf ihnen hinein reden. Okay, einverstanden, aber gilt dann für mich nicht das gleiche Recht, da wo ich lebe und meinen Platz habe?

Du bist nichts als ein Wurf in die Zeit, und das kann positiv sein. Leider ist das viel zu selten der Fall, denn die vielen anderen Würfe in die Zeit – alles das Leben neben Dir – kann Deinen Wurf entscheidend verleiden.

Ich bin schwerbehindert, brauche für draussen einen Rollstuhl. Auf den Vorplatz, der wie eine Terrasse ist, darf ich schon lange nicht mehr in die Sonne – mein Anblick stört die anderen offenbar, oder das, was ich dann dort draussen tue – überwiegend das, was sie als “nichts” bezeichnen.

 

 

Kenan Ormanlar *17.06.1937 in Skopje,

† 17.03.2015 in Istanbul, Filmemacher

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Edward Snowden hat richtig ‘zugelangt’ bei der NSA, als er sich die Daten ‘griff’ und sie jetzt in Salami-Taktik veröffentlicht. Immerhin hat Hollywood heute Nacht reagiert und eine Dokumentation über ihn mit dem Oscar prämiert.

Genau das wurde auch getan: Zusehen, wie sich die Spaltung etabliert – vergrössert und verbreitert – wie der entstehende Riss immer mehr auseinander klafft. Dies registrieren, immer wieder, mit den Schultern zucken, weiter gehen, und den eigenen Anspruch durchsetzen, dass das sich vermehrende Elend genauso zunehmend vor den eigenen Augen verborgen wird. Schliesslich hat der Leistungserbringer, der noch auskömmlich arbeitende Mensch, das dringende Bedürfnis danach, diesen Anspruch durchzusetzen. Er will eine heile Welt, wenn er aus seiner stressenden Leistungswelt hervortritt.

 

Keine Gewalt, keine Waffen. Bei diesem Bankraub (oder ist es nur Diebstahl?) braucht sich kein Mensch um Leib und Leben zu fürchten.

Für alle, welche nicht auf Facebook zu Hause sind …

 

Als ich vor wenigen Tagen auf einem Empfang in der amerikanischen Botschaft zu Gast war und dort über das Freihandelsabkommen und andere Themen der sogenannten …„besseren Gesellschaft“ diskutiert wurde, habe ich mir insgeheim so meine Gedanken zum Thema Kapitalismus gemacht und mich gefragt: Ist es eigentlich in Ordnung, dass 1 Prozent der Menschen mehr Vermögen besitzen als die übrigen 99 Prozent?

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Es ist jetzt 6:15 Uhr und mein Aufwachen war heute von Brechreiz gekennzeichnet. Mir war und ist auch jetzt noch zum kotzen übel. Da setzt man sich nicht so einfach hin und schreibt, was auch immer und über wen auch immer. Ich habe zuvor die letzten 30 Minuten zwei Artikel gelesen, die mir bei der morgendlichen Nachrichtenlektüre eigentlich sofort ins Auge fielen und meinen Denkapparat anregten.

Der erste Artikel handelt von einem Fundstück, der zweite von Verbreitung von Nachrichten. Beide Artikel zusammen geben jetzt den Grundstock für diesen Beitrag im FIWUS.

Adorno, einer der es so gut fassen konnte, doch nicht widerstehen wollte:

“Antithese. – Für den, der nicht mitmacht, besteht die Gefahr,
daß er sich für besser hält als die andern und seine Kritik der Gesellschaft mißbraucht als Ideologie für sein privates Interesse.
Während er danach tastet, die eigene Existenz zum hinfälligen Bilde einer richtigen zu machen, sollte er dieser Hinfälligkeit eingedenk bleiben und wissen, wie wenig das Bild das richtige Leben ersetzt.

 

Unter anderen Gesichtspunkten kann ich den Terroranschlag in Paris zur Zeit nicht sehen. Dass dieser Anschlag ausgerechnet einem Satire-Magazin galt, ist relativ einfach zu verstehen. “Charlie Hebdo” war, trotz mehrfachen, schon getätigten Angriffen, ein wirklich leichtes Ziel. Schreiber und Zeichner sitzen nun mal nicht schwer bewaffnet und jederzeit abwehrbereit an ihren Schreibtischen und erwarten humorlose Islamisten.

Religion darf also in den Augen von Islamisten nichts lustiges haben. Was übrigens auch für die deutsche Gesetzgebung gilt.

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Alice Schwarzer und das Islamproblem, oder so…

Alice, es reicht !

Doch, es ist schon etwas dran, dass die Emanzipation wenigstens in Ansätzen funktioniert, wenn eine Frau wie Du genauso Steuern hinterziehen kann, wie einer von den zockenden, reichen Kerls. Aber, das ist eben nicht alles.

Du warst nie mein Vorbild. Frauen – ja, auch Schriftstellerinnen – aus Amerika waren der Frauenrealität näher als Du. Deren Themen trafen oftmals mehr den Kern dessen, was wir erlebten, als Deine Ergüsse und Auftritte. Jedenfalls erging es mir so damit.

Wir Deutsche wissen sowieso gerne alles besser gegenüber anderen Menschen dieser Welt – und auch gegenüber unseren Nächsten im selben Land, das habe ich auch oft genug erleben dürfen. Und Du gehörst inzwischen dazu, Alice – leider. Dein Feminismus stinkt inzwischen nach Anbiederung, nach Abgehobenheit, nach Angepasstheit an das gerade Machbare für die gehobeneren Schichten. Genau auf Linie, prima für Dich.

 
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