Es ist jetzt 6:15 Uhr und mein Aufwachen war heute von Brechreiz gekennzeichnet. Mir war und ist auch jetzt noch zum kotzen übel. Da setzt man sich nicht so einfach hin und schreibt, was auch immer und über wen auch immer. Ich habe zuvor die letzten 30 Minuten zwei Artikel gelesen, die mir bei der morgendlichen Nachrichtenlektüre eigentlich sofort ins Auge fielen und meinen Denkapparat anregten.

Der erste Artikel handelt von einem Fundstück, der zweite von Verbreitung von Nachrichten. Beide Artikel zusammen geben jetzt den Grundstock für diesen Beitrag im FIWUS.

Adorno, einer der es so gut fassen konnte, doch nicht widerstehen wollte:

“Antithese. – Für den, der nicht mitmacht, besteht die Gefahr,
daß er sich für besser hält als die andern und seine Kritik der Gesellschaft mißbraucht als Ideologie für sein privates Interesse.
Während er danach tastet, die eigene Existenz zum hinfälligen Bilde einer richtigen zu machen, sollte er dieser Hinfälligkeit eingedenk bleiben und wissen, wie wenig das Bild das richtige Leben ersetzt.

 

Unter anderen Gesichtspunkten kann ich den Terroranschlag in Paris zur Zeit nicht sehen. Dass dieser Anschlag ausgerechnet einem Satire-Magazin galt, ist relativ einfach zu verstehen. “Charlie Hebdo” war, trotz mehrfachen, schon getätigten Angriffen, ein wirklich leichtes Ziel. Schreiber und Zeichner sitzen nun mal nicht schwer bewaffnet und jederzeit abwehrbereit an ihren Schreibtischen und erwarten humorlose Islamisten.

Religion darf also in den Augen von Islamisten nichts lustiges haben. Was übrigens auch für die deutsche Gesetzgebung gilt.

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Alice Schwarzer und das Islamproblem, oder so…

Alice, es reicht !

Doch, es ist schon etwas dran, dass die Emanzipation wenigstens in Ansätzen funktioniert, wenn eine Frau wie Du genauso Steuern hinterziehen kann, wie einer von den zockenden, reichen Kerls. Aber, das ist eben nicht alles.

Du warst nie mein Vorbild. Frauen – ja, auch Schriftstellerinnen – aus Amerika waren der Frauenrealität näher als Du. Deren Themen trafen oftmals mehr den Kern dessen, was wir erlebten, als Deine Ergüsse und Auftritte. Jedenfalls erging es mir so damit.

Wir Deutsche wissen sowieso gerne alles besser gegenüber anderen Menschen dieser Welt – und auch gegenüber unseren Nächsten im selben Land, das habe ich auch oft genug erleben dürfen. Und Du gehörst inzwischen dazu, Alice – leider. Dein Feminismus stinkt inzwischen nach Anbiederung, nach Abgehobenheit, nach Angepasstheit an das gerade Machbare für die gehobeneren Schichten. Genau auf Linie, prima für Dich.

 

Das neue Jahr 2015 hat eigentlich noch gar nicht angefangen, denn die ersten Tage kann man im Werktätigenleben erst mal vergessen. Heute ist Freitag und man kann davon ausgehen, dass besonders in Bundesbehörden nur eine absolute Notbesatzung anwesend ist.

Gerade einen Artikel von heute in der Süddeutschen gelesen und sofort stellt sich die grundsätzliche Frage: “Ist dieses Elends-Jubiläum überhaupt tauglich für solch einen Tag? Immerhin feiern wir gerade den ersten Tag eines neuen Jahres.”

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Einzelkämpfer, ganz unten – so lautet der Titel eines Artikels in der jungen Welt. Zusammenhalt geht nicht, zu gering sind die Chancen und Mittel dafür – bei denen, die Hartz IV ausgesetzt sind. Dass es kaum Proteste gibt, muss nicht verwundern – nach 10 Jahren Hartz IV sind die damit Gequälten fertig – gesundheitlich und auch sonst.

 

Ein Halali hallt durch das Internet. Die Jagd auf die Suchmaschinenbetreiber ist eröffnet. Das sogenannte Leistungsschutzrecht soll Einnahmen generieren und heraus kommt, dass diese Firmen plötzlich einen erhobenen ‘Mittelfinger’ haben.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel – angeregt durch diesen Artikel:

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59004

 

Ausgegangen bin ich von diesem verlinkten Beitrag hier. Solche Beiträge findet man nun mal nicht in den Mainstream-Medien, da sie sich ja dann auch mit Themen beschäftigen müssten, welche nicht gerade ein leuchtendes Beispiel für die deutsche Gesellschaftsordnung abgeben würden. Gemeint ist hier die besondere ‘Persönlichkeit’ eines Herrn namens Volker Rieble. Dieser Mensch ist schon eine besondere Marke trotz seiner Jugend und deshalb im Zusammenhang mit Arbeitsrecht zu besonderer ‘Prominenz’ gekommen.

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