Offener Brief von Elena Bondarenko, der oppositionellen Abgeordnete des ukrainischen Parlaments

Kurz, knapp und präzise soll ein Beitrag im Internet sein, höre und lese ich immer. Aber der FIWUS ist nun mal kein Schmierblatt wie die BLÖD-Zeitung, die ja auch inzwischen ihre Konkurrenten mit diesem Virus angesteckt hat. Überhaupt, man kann, wenn man immer nur auf die Aktualität schielt, niemals sich selbst und schon gar nicht den Lesern seiner Seite gerecht werden, wenn man auf allen Wegen der schreibenden Zunft zuhause sein will. Und man sollte, so gut es geht, die heute ja ach so aktuellen sozialen Medien wie Facebook und ähnliche meiden, denn die fressen vergeudete Zeit, welche dann zum schreiben fehlt. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden, von denen wir mindestens 6 Stunden ja auch schlafen müssen.

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Auf Facebook bin ich an einigen Seiten beteiligt, die ich für Freunde, Bekannte und Verwandte mitgestaltet habe. Eine davon ist noch recht neu, aber es hat sich dort etwas getan. Eine Verwandte von mir postete ihr Entsetzen über die Vorgänge um die Flüchtlinge in Berlin, und ihr Neffe hat ihr geantwortet.

 

Vorwort

Seit 10 Jahren haben wir jetzt das Sozial-Grauen Hartz IV und die Angst geht um in diesem Land. Es sind ja nicht nur ein paar Hansel, welche davon betroffen sind, sondern inzwischen so einige Millionen … und immer noch herrscht Ruhe im Land. Wenn auch nur die Hälfte der Betroffenen sich dazu überwinden könnten, gegen diesen Sozial-Kill vor den Reichstag in Berlin zu ziehen, um zu demonstrieren, würde die derzeitige Regierung fluchtartig das Land verlassen. Immerhin gibt es genug Laternen um diesen Reichstag und wenn die Demonstranten nicht mit leeren Händen kommen, wäre das Gewaltpotential mehr als nur erheblich. Aber dies geschieht ja nicht. Nach den letzten Umfragen sind diese Kleingeister sogar noch zufrieden mit dieser Regierung und wir, die wir gegen diese Ungerechtigkeit dagegen an schreiben, sind nur eine verschwindende Minderheit. Selbst aus der politischen Opposition haben wir nur von einer Seite eine gewisse Unterstützung zu erwarten.

Die Diskussionen um die sozialen Veränderungen in diesem Land werden niemals einfach so verschwinden, solange diese winterliche Kälte in den Köpfen der Menschen und Bürger sich weiter manifestiert. Ein relativ großer Prozentsatz dieser Menschen muss sich ja bisher nicht wirklich mit den Veränderungen hin zu den Hartz-Gesetzen auseinander setzen, denn es betrifft sie nicht.Die Solidargemeinschaft der Bewohner dieses Landes scheint inzwischen abgeschafft. Allen voran natürlich wieder mal die politische Elite. Ihr Einfluss auf die Medien ist so stark gewachsen in den letzten 10 bis 15 Jahren, dass es, mal ganz grob ausgesprochen, einer Sau graust.

Schon seit längerer Zeit werden die Menschen und Bewohner dieses Landes regelrecht von den Medien gerade von den Zeitungen und Zeitschriften verarscht. Wie diese Orgie der Verarschung begonnen hat, kann ich selbst gar nicht sagen, da ich wohl regelmäßig die Beiträge und Artikel der verschiedensten Blätter lese, aber mir heute morgen erst so extrem aufgefallen ist, dass wir als Leser und Leserinnen doch ziemlich auf den Leim geführt werden.

Da ist man jahrelang erst in die Schule und dann auf die Unität (Universität) gegangen und dann nach dem Examen (hier Politik-Wissenschaft) gibt es für den/die Absolventen keinen Arbeitsplatz. Aber es werden doch Köche in Deutschland gesucht, ganz verzweifelt, wenn man den Medien glauben darf. Ist aber nicht jedermanns Sache, solch ein Beruf.

Spitze sind ein paar Tausend
Darunter dienen ein paar Millionen für Millionengagen – die Judasfraktion die den goldenen Pfennig ehrt.
Darunter dienen ein paar hundert Millionen für Luxus und Wohlstand ohne Hirn und Verstand – die Funktionstrottel im Führungssegment
Darunter dienen ein paar Milliarden für den kleinen Wohlstand oder gar um schlicht nicht verhungern zu müssen – die Funktionstrottel im Sklavenstall
Darunter hausen die die entweder nicht mitdienen dürfen – wohl etwa eine Milliarde und noch ein paar Millionen Spinner die schlicht keinen Bock haben im Irrsinn ihre Lebenszeit zu verschenken.

 

Auf diesen Beitrag hatte ich mich eigentlich gefreut. Große Erwartungen. Pustekuchen. Je länger ich las, um so enttäuschter wurde ich. Die detaillierte Einreise in die USA hat dagegen wirklich nichts mit den Besonderheiten der Stadt Detroit zu tun.

Scher dich weg, mit deinen ewigen Lamentos! Wir ignorieren mal kurz die Tatsache, zu absolut asozialen Funktionsindividuen geworden zu sein.

Vom schleppenden Lastsklaven, der in vergangenen Jahrtausenden den Biotransporter gab, unterscheidet doch kaum etwas, den habilitierten Großgeist, der an irgendeiner Eliteuniversität teils unverblümt auf der Mainstreamlinie publiziert, teils das System kritisch in Frage stellt. Sie alle halten Vorlesungen und Seminare, konditionieren Massen von Zwergakademikern, die in die Schaltzentralen des Molochs gespült werden, wo sie weißungsgemäß jeden Wahn orchestrieren.

 
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